Schlank durch die Feiertage: So schaffst du es!

Schlank durch die Feiertage: So funktioniert’s!

Du bist an Plätzchenbuffets standhaft geblieben und hast beim Glühwein und heißer Schokolade nicht über die Stränge geschlagen? Bravo! Was aber tun an den Feiertagen, wenn praktisch jede Mahlzeit einem Gelage gleicht und von morgens bis abends Essen auf dem Programm steht? So kommst du schlank durch die Feiertage.

Entspann dich

Wenn die Adventszeit bisher keine Röllchen hinterlassen hat, dann hast du es wirklich verdient, vom 24. bis zum 26. Dezember einfach mal alle Fünfe gerade sein zu lassen. Das bedeutet nicht, dass du dich ungebremst vollstopfen sollst, bis dir schlecht ist.

Entspanne dich, genieße das Beisammensein mit deinen Liebsten ohne Kaloriensorgen und vertraue darauf, dass dein Magen es dich schon rechtzeitig wissen lässt, wann es genug ist. Wenn du nur an diesen drei Tagen im Jahr mehr zulangst als sonst, dürfte dies kaum ins Gewicht fallen. Es ist ohnehin wahrscheinlich, dass du in den folgenden Tagen nach all der Völlerei keinen großen Appetit verspürst und sich der Energieüberschuss dadurch ganz von alleine abbaut.
Sollten die vergangenen Wochen hingegen doch die Anzeige auf der Waage zu deinen Ungunsten beeinträchtigt haben, gibt es ein paar einfache Möglichkeiten, die Feiertage zu „verschlanken“, ohne auf Genuss zu verzichten.

Spazieren gehen statt Verdauungsschnaps

Dass ein Schnäpschen nach einem schweren Essen die Verdauung anregt, ist purer Unsinn. Im Gegenteil: Dieser führt nicht nur weitere Kalorien in Form von Alkohol und Zucker zu, sondern behindert die Verdauung mehr, als sie zu fördern. Wirkungsvoll hingegen ist leichte Bewegung  – etwa in Form eines stimmungsvollen Winterspaziergangs, vielleicht sogar verbunden mit einer kleinen Schneeballschlacht. Besonders heimelig wird es, wenn du und deine Begleitung sich mit Fackeln auf den Weg machen. Anschließend fühlst du dich leichter und schläfst besser, als wenn du dich mit vollem Magen ins Bett kuschelst. Vorteilhaft ist auch, das Abendessen zeitig anzusetzen und nicht bis in die tiefe Nacht auszudehnen.

Clever kochen

Alle Rezepte für Gans eignen sich genauso gut für Pute. Warum nicht dieses Jahr statt Gänsebraten Truthahnbrust mit Mandelkruste auftischen? Oder du entscheidest dich gleich komplett für ein festliches Fischgericht – gebackenen Karpfen zum Beispiel. Würze mit Chili oder Ingwer – beides regt die Verdauung an.

Bitter is better

Vorspeisen, die satt machen, sind zwar gut gemeint, aber eine Themaverfehlung. Das Entree soll den Magen auf das Folgende vorbereiten. Besonders gut funktioniert das zum Beispiel mit Artischocken, denn diese sind nicht nur leicht und unglaublich lecker, sie enthalten auch Bitterstoffe, die Galle und Bauchspeicheldrüse und damit die Fettverbrennung anregen und den Appetit auf Süßes reduzieren. Ebenfalls geeignet als Starter: Chicoree, Radicchio, Rucola, Grapefruit und Endiviensalat.

Immer mit der Ruhe

Lass dir Zeit! Umso langsamer du isst, umso mehr Raum bleibt für Genuss. Daran denken: der Magen braucht bis zu 20 Minuten, bis er dem Hirn das Signal „satt“ übermittelt. Ein leerer Teller sorgt bei Einladungen meist dafür, dass man Nachschläge abwehren muss. Lieber ganz entspannt genießen und eher noch etwas auf dem Teller lassen. Lege zwischendurch das Besteck aus den Händen und sorge dadurch wiederholt für kurze Esspausen. Auch bei Getränken gilt: immer mit der Ruhe. Anstatt gläserweise Wein zu leeren, besser öfter am Wasserglas nippen. Das reduziert die flüssigen Kalorien und fördert die Nierentätigkeit.

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